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Mao und Stalin
Verriet Stalin 1945 die kommunistische Revolution in China? - Anja Jakob

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Fußnote

 

  1. Dieter Heinzig: Zum 50. Jahrestag des Kriegsendes in Ostasien: Verriet Stalin im Jahre 1945 die kommunistische Revolution in China? In: Asien, Heft 56, 1995, S. 14.
  2. Ebd., S. 14.
  3. Vgl. hierzu: Miriam Clados: Grundlagen und Strukturen des Völkerbundes. In: NMUN 2000, Summerpapers-Reader, S. 87-101.
  4. Vgl. hierzu:
    Encyclopedia of the United Nations, herausgegeben von Edmund Jan Osmanczyk, Taylor and Francis, 1990.
    Handwörterbuch Internationale Politik, herausgegeben von Wichard Woyke, Leske+Budrich, Opladen, 7. Aufl., 1998.
    Wörterbuch des Völkerrechts, Zweiter Band, Verlag Walter de Gruyter & Co., 1961.
    World Encyclopedia of peace, Volume 1, herausgegeben von Ervin Laszlo und Jong Youl Yoo, Pergamon Books Ltd.
  5. Mandschu-Dynastie: Die Mandschus waren in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts aus dem Nordosten in China eingedrungen und hatten ihr eigenes Herrscherhaus als Ch’ing-Dynastie auf den chinesischen Thron erhoben.
  6. Gentry bezeichnet die traditionelle Oberschicht und Grundbesitzer auf dem Land.
  7. Vgl. Yung-fa Chen: Making Revolution. University of California Press, Ltd., London, 1986.
  8. Wie etwa der Opium-Krieg mit England 1840-1842.
  9. Kuo-min tang (KMT) ist der chinesische Name der nationalistischen Einheitspartei Chinas, die im Jahre 1912 gebildet und 1914, 1917 und 1923/24 reorganisiert wurde. Von 1928 bis 1949 kontrollierte die KMT die chinesische Zentralregierung.
  10. Analog zu den seit 1905 sich bildenden Parteien neueren Typs in China formte sich in den Jahren 1920-1921 auch eine Kommunistische Partei (Kung-ch’an-tang). Der für "Kommunismus" verwendete chinesische Begriff "kung-ch’an", d.i. Gütergemeinschaft, ist zunächst aus der sino-japanischen Form von Japan übernommen worden, weil in Ostasien zuerst die Japaner es waren, die mit der Einführung des Kapitalismus auch seine politischen Gegenkräfte entwickelten. Der Begriff Kung-ch’an-tang ist inhaltlich soweit modern, insofern er sich auf den internationalen Kommunismus bezieht, doch setzt er sich aus Elementen zusammen, die dem Chinesen unmittelbar verständlich sind.
  11. Die Zusammensetzung der Partei war höchst heterogen: Hier sammelten sich aus dem Ausland zurückgekehrte Studenten, westlich beeinflußte Kaufleute aus den Küstenstädten, alte konfuzianische Gelehrte, Vertreter der Grundbesitzer und Mitglieder von Geheimgesellschaften.
  12. Auf Initiative Lenins wurde im März 1919 in Moskau ein internationaler Zusammenschluß von Parteien und Gruppen der äußersten Linken zur Dritten Internationale initiiert. Die Dritte Internationale rief zum weltweiten Kampf für den Sieg der proletarischen Mehrheit auf. Die Internationale oder auch Kommunistische Internationale, kurz Komintern, war konzipiert als nach den Grundsätzen des demokratischen Zentralismus straff geführte Organisation zur Vorbereitung und Durchführung der sozialistischen Weltrevolution. Sie war weitgehend auf die (außenpolitischen) Interessen der Sowjetunion hin ausgerichtet und wurde 1943 nach Abschluß des Kriegsbündnisses mit den Westmächten aufgelöst.
    Vgl. hierzu: Politik-Lexikon, Holtmann, Oldenbourg-Verlag, 1991.
    Encyclopedia of the United Nations, herausgegeben von Edmund Jan Osmanczyk, Taylor and Francis, 1990.
  13. Ende 1928 kontrollierte die neue Nationalregierung unter dem Vorsitz Chiang Kei-sheks tatsächlich nur die Provinzen am Unterlauf des Yangtze, wo auf 7,6% der Fläche Chinas etwa 20% der Bevölkerung lebten. Die übrigen Provinzen wurden von solchen Militärmachthabern beherrscht, die sich zwar formell der KMT angeschlossen hatten, jedoch kaum bereit waren, den Weisungen der Zentrale zu folgen. Das Problem dieser Militärmachthaber soll aber in Kapitel II. 5 noch genauer dargestellt werden.
  14. Vgl. China Handbuch, herausgegeben von Wolfgang Frank, Bertelsmann, 1974.
  15. Die Partei und die Armee konnten sich bis 1949 nicht mehr von den Menschenverlusten erholen, die mit 2,4 bis 3,5 Millionen gefallenen Soldaten und 15 bis 20 Millionen Toten unter der Zivilbevölkerung zu den höchsten gehörten, die irgendein Land während des 2. Weltkrieges erlitt.
  16. Vgl. China Handbuch, a.a.O.
  17. Während es Mao in der Zeit von 1939-1944 gelang, die Bildung kleinerer Stützpunkte kommunistisch geführter Partisanen voranzutreiben, konnte Chiang den Kern seiner Armee aus dem Kampf gegen Japan heraushalten und mit amerikanischer Hilfe modern ausrüsten.
  18. Stalin hatte sich am 11. Februar 1945 das bereits bestehende sowjetische de-facto-Protektorat in der Äußeren Mongolei von Großbritannien und USA in einem Geheimabkommen bestätigen lassen – ein Akkord, der im Juli von der KMT-Regierung anerkannt wurde. Die KMT verpflichtete sich weiterhin, die Unabhängigkeit der Äußeren Mongolei zu respektieren, falls ein nach der japanischen Kapitulation abzuhaltendes Plebiszit den Wunsch des mongolischen Volkes nach Unabhängigkeit bestätigen würde.
  19. Vgl. China Handbuch, a.a.O.
  20. Peter J. Opitz: Vom Konfuzianismus zum Kommunismus. Paul List Verlag, München, 1969, S. 189-190.
  21. Vgl. Wolfgang Franke: Das Jahrhundert der chinesischen Revolution 1851-1949. Oldenbourg Verlag, München, 1980.
  22. Vgl. Peter J. Opitz: Chinas große Wandlung. Beck Verlag, München, 1972.
  23. Vgl. Wolfgang Franke, a.a.O.
  24. Vgl. ebd., S. 265.
  25. Vgl. Kapitel III.
  26. Vgl. Wolfgang Franke, a.a.O.
  27. Zitiert nach: Peter J. Opitz: Chinas große Wandlung. A.a.O., S.248.
  28. Ebd., S. 249.
  29. Margaret B. Denning: The Sino-American Alliance in World War II: Cooperation and Dispute among Nationalists, Communists and Americans. Peter Lang Publishers Ltd., Berne, 1986, S. 57.
  30. Vgl. John W. Garver: Chinese-Soviet Relations 1937-1945. Oxford University Press, New York, 1988.
  31. Bruce Pannier: Bordering on friendship. In: Transitions, Bd. 4, Heft 6, 1997, S. 69.
  32. Yang Kuisong: The Soviet Factor and the CCP´s Policy Toward the United States in the 1940s. In: Chinese Historians, 1992.
  33. Feiji Furuya: Chiang Kai-Shek. His Life and Times. New York, 1981, S. 822.
  34. Der Sowjetunion wurde in Jalta Sonderrechte in der Mandschurei sowie Aufrechterhaltung des Status quo in der Äußeren Mongolei zugesichert.
  35. Vgl. Zitat, Einleitung, S.1.
  36. Vgl. Dieter Heinzig: Zum 50. Jahrestag des Kriegsendes in Ostasien, a.a.O.
  37. John Gittings: The World and China, 1922-1972. Eyre Methuen Limited, London, 1974, S. 96/97.
  38. Vgl. Wolfgang Franke, a.a.O.
  39. Vgl. Wolfgang Franke, a.a.O.
  40. Vgl. Margaret B. Denning: The Sino-American Alliance in World War II, a.a.O.
  41. Ebd.

 

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