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| Projektgruppe Model United Nations, München
2000 |
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Tibet oder die Frage der Minoritäten in der VR China
- Sabine Krause
II. Minderheiten in der Volksrepublik China
B. Religionszugehörigkeiten der einzelnen Minderheiten
In der VR China herrscht Religionsfreiheit, solange die jeweilige Religion
keine staatsfeindlichen Inhalte hat. Die am weitesten verbreiteten Religionen
sind der Taoismus, der Buddhismus, der Islam sowie das Christentum (ev.+ kath).
Minderheiten folgen ihren eigenen Traditionen diesbezüglich: Hui, Uyguren,
Kazachen, Kirgisen, Tataren, Uzbeken, Tajiken, Dongxiang, Salar und Bonan sind
Moslems.
Tibeter, Mongolen, Lhobas, Moinbas, Tus und Yugur sind Anhänger des Lamaismus,
einer Unterart des Buddhismus, die im Bereich des tibetischen Hochplateaus entstanden
ist und auch nur dort ihre Anhänger findet.
Dai, Blang und Deang sind Anhänger des sogenannten "lesser vehicle"
Buddhismus.
Die meisten Miao, Yao und Yi sind Christen.
| Ein Gemeinschaftsprojekt der Projektgruppe Model United Nations, LMU München, und INSIDE A - Asien Netzwerk AG |
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