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Projektgruppe Model United Nations, München 2000 |
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Chinas Menschenrechtsverständnis und -politik
- Jörg Siegmund
V. Die Menschenrechtspolitik der Volksrepublik China
D. Bewertung der chinesischen Menschenrechtspolitik
Die Bewertung der chinesischen Menschenrechtspolitik fällt
sehr ambivalent aus. Nicht nur wegen der Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit,
sondern auch deshalb, weil der Bewertungsmaßstab strittig bleibt.
Legt man das westliche Menschenrechtsverständnis und auch
die von China selbst eingangenen internationalen Verpflichtungen zugrunde, so
ist die Menschenrechtspraxis in der Volksrepublik China ungenügend
entwickelt.134
Die 1990er erweisen sich als eine uneinheitliche Periode, in der sich die Menschenrechtslage,
von temporären und sektoralen Schwankungen abgesehen, kaum verbessert hat.135
Andererseits wird hervorgehoben, "daß das Ausmaß
politischer Repression in den vergangenen zwanzig Jahren deutlich
reduziert worden ist."136
Die Ära Deng Xiaopings und seiner Nachfolger wurden demnach nicht nur von
wirtschaftlichen Reformen, sondern auch von erheblichen politischen Veränderungen
geprägt, die neue Freiheiten für Chinas Menschen brachten.
| Ein Gemeinschaftsprojekt der Projektgruppe Model United Nations, LMU München, und INSIDE A - Asien Netzwerk AG |
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