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Projektgruppe Model United Nations, München 2000 |
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Die chinesische Politik gegenüber dem Internationalen
Währungsfonds und der Weltbank, und Chancen und Möglichkeiten hinsichtlich
eines Beitritts zur Welthandelsorganisation - Mathias G. Junkert
IV. Ergebnis
Noch vor zwanzig Jahren war die Volksrepublik China eines der
ärmsten Länder dieser Erde. Mit der Öffnungspolitik Deng Xiaopings
ab 1978 wurde es möglich, das Land zu einem damals wahrscheinlich für
unmöglich gehaltenen Aufschwung zu führen. Einen wesentlichen Anteil
für diese Entwicklung hatte die mit der Reformpolitik verbundene Integration
in das internationale Wirtschaftssystem. Dazu gehörte notwendigerweise
auch die Kooperation mit den internationalen Finanzorganisationen, dem Internationalen
Währungsfonds und der Weltbank. Diese wirkten stark unterstützend
für die chinesische Reformpolitik, da sie mit Finanzhilfen und weiteren
Dienstleistungen zur Stabilisierung beitragen konnten.
Dass aber der Reformprozess noch in vollem Gange ist und die völlige
Integration Chinas in die Weltwirtschaft noch etwas auf sich warten läßt,
zeigt vor allem die Tatsache, dass China immer noch nicht Mitglied der Welthandelsorganisation
geworden ist, sei aufgrund eigener Zurückhaltung oder sei es aufgrund der
Ablehnung der Organisation selbst.
Spätestens wenn man sich die unterschiedlichen Position vor
Augen führt, wird es deutlich, dass es bis hin zu einem offenen und vertrauensvollen
Verhältnis zwischen der Volksrepublik und dem Rest der Welt noch ein weiter
Weg ist. Die Welt muss diesen Weg behutsam und geduldig auf sich nehmen. China
läßt sich nicht zwingen.
| Ein Gemeinschaftsprojekt der Projektgruppe Model United Nations, LMU München, und INSIDE A - Asien Netzwerk AG |
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