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Projektgruppe Model United Nations, München 2000 |
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Die sino-russischen Beziehungen nach dem Ende des Kalten
Krieges - Christina Wegener
III. Argumente für die Kooperation
Die Kooperation der beiden Großmächte beruht nicht
nur auf der beidseitigen Hoffnung, sie würde wirtschaftliche Vorteile bringen.
Allerdings besann man sich erst ab 1992 auf die gemeinsamen politischen Interesse.
Einer der wichtigsten vereinigenden Faktoren als Grundlage für
ein Bündnis zwischen China und Rußland war das internationale Übergewicht
der USA19 ,
das es auszugleichen galt.
Aber auch regionale Probleme wollte man nun gemeinsam bekämpfen.
Dazu gehören vor allem die Gefahren, die aus dem wachsenden ethnischem
Nationalismus und islamischen Fundamentalismus erwachsen. Ein anders gemeinsames
Ziel ist die Transformation der Grenzgebiete in eine nichtmilitärische,
offene Grenze des Friedens und der Kooperation. Die Beendigung der Grenzstreitigkeiten
ist die essentielle Voraussetzung, um das gegenseitige Mißtrauen abzubauen.
Die Verringerung der Truppen war auch insofern für beide
Seiten von großem Nutzen, als daß sie Ressourcen für die Modernisierung
der Wirtschaft freigesetzt hat. Denn die bis vor kurzem im Militär gebundenen
Finanzen können nun gewinnbringend investiert werden.
| Ein Gemeinschaftsprojekt der Projektgruppe Model United Nations, LMU München, und INSIDE A - Asien Netzwerk AG |
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