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Happy Together - Glücklich vereint?
Zur Dimension von Globalisierung und Nationalkinematografie im Hongkong Film
- von Carmen Sztob
II. HONGKONG ALS ORT KUMULIERTER GLOBALISIERUNGS- ERFAHRUNG
II.G. KINO DER KRISE
Die Entstehung synkretistischer Kulturen, die Auflösung von Örtlichkeiten und sowohl sozialer als auch nationaler Identitäten, die beständige Neudefinition sozialer Zusammenhänge, Geschwindigkeit und die Ausweitung kapitalistisch-ökonomischer Prinzipien auf sämtliche Bereiche des Lebens - unter diesen Parametern läßt sich die kulturelle Erfahrung der Globalisierung fassen. Sie kumuliert in Hongkong.
Das Filmschaffen der Metropole spiegelt diese Erfahrungen narrativ, stilistisch und in seinen Produktionsbedingungen wider. Strokes und Hoover bringen diese Erfahrung folgendermaßen auf den Punkt:
In various ways Hong Kong cinema is revealed to be 'crisis cinema', one that finds itself in a historic conjuncture where new patterns of language, time and space, place and identitiy, and meaning itself, are emerging (Strokes/Hoover 1999, 36).
Dieser Effekt generiert sich aus der speziellen Situation in der Triangel Britannien - China - Hongkong, spiegelt jedoch allgemeine globale Erfahrungen wieder. Das Hongkong Kino ab den 1980er Jahren läßt sich als "neue Geschichte der Globalisierung" (Yau 2001, 4) lesen.
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