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Tangram
Tangram wird häufig auch als China-Puzzle bezeichnet und es stammt
auch tatsächlich aus China. Wann das Spiel dort genau entstand, ist
nicht überliefert. Die ältesteten bekannten Bücher über Tangram stammen
vom Beginn des 19. Jahrhunderts, zu dieser Zeit war das Spiel in China
also schon weit verbreitet.
Im Chinesischen wird Tangram "Qiqiaoban" genannt - qi bedeutet "sieben",
qiao heißt soviel wie "geschickt" oder "schlau" und ban kann mit "Plättchen"
übersetzt werden. Damit sind auch die meisten der Charakteristika
des Spiels bereits beschrieben: Tangram wird mit 7 Teilen gespielt,
die immer flach nebeneinander zu Figuren gelegt werden - eine dreidimensionale
Anordnung der Teile z.B. durch Senkrechtstellen oder das Überlappen
von Teilen ist nicht zulässig. Schließlich erfordert Tangram trotz
oder gerade wegen seiner Einfachheit einige Assoziationsfähigkeit
und Vorstellungskraft, um aus den immer gleichen Teilen die so unterschiedlichen
Muster und Figuren zu legen.
Wer sich ein Tangram nicht kaufen möchte, kann es sich recht leicht
selbst aus Holz oder noch einfacher aus Pappe herstellen.
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Die Grafik zeigt, wie die sieben Teile aus einem Quadrat
entstehen. Die Winkel in den Ecken der Teile betragen immer
entweder 45°, 90° oder 135°. |
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Und hier nun einige Beispiele zum Ausprobieren...
Für diejenigen, die sich weniger für das spielerische Nachlegen von
Figuren interessieren, sondern mehr Spaß an der mathematische-logischen
Herausforderung haben, hier noch zwei Tangram-Paradoxons:
| Die beiden Herren auf der nächsten Abbildung können beide
aus den gleichen sieben Tangram-Teilen gelegt werden - obwohl
dem einen doch ein Fuß fehlt! |
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Und dann wären da noch die beiden identischen Vasen - identisch
bis auf das fehlende Dreieck auf der linken Seite. |
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